Ach liebes Oasis Hotel direkt am Bluff Beach, was soll ich über dich schreiben. Es ist ein traumhafter Ort und ich würde eigentlich nichts ändern. Aber fangen wir am Anfang an.
Da wir ja auf unser Budget achten, nahmen wir den Bus Richtung Bluff. Mal wieder ein kleiner Mini-Bus und wir fuhren zusammen mit ein paar Einheimischen entlang der Küste und Strände zum Bluff Beach. Als wir dann an unserem Hotel ausstiegen waren wir direkt verliebt. Auf der einen Seite das gemütliche Hotel inmitten von saftigem Grün und auf der anderen Seite naturbelassener Strand.

Leider war der Pool, auf den wir uns schon so gefreut hatten, kaputt. Eine kurze Ernüchterung, da der Ozean zwar nah ist, aber aufgrund der hohen Wellen und der starken Strömung nur zum Surfen geeignet ist. Dafür haben wir ein super Zimmer-Upgrade bekommen und konnten so unsere Woche Urlaub am Strand richtig genießen.
Der endlos lange Bluff Beach war perfekt für lange Strandspaziergänge oder einfach nur zum Lesen im Schatten der Bäume. Im Hintergrund konnte man die Wellen rauschen hören und wir genossen das verdammt leckere Essen im Hotel. Endlich mal Entspannung pur!
Ein bisschen die Insel erkunden wollten wir dann aber doch. Deshalb haben wir uns zu einer kleinen Wanderung zur Blauen Lagune aufgemacht. Die Wege wurden immer schmaler und Andi musste mich öfter mal vor Riesenspinnen beschützen. Nachdem die Hitze langsam unerträglich wurde, fanden wir eine tolle Bucht in der wir entspannt schwimmen gehen konnten. Die Abkühlung hatten wir wirklich gebraucht. An der Lagune waren wir aber immer noch nicht angekommen. Dafür fanden wir in den Bäumen eine Brüllaffen-Familie, die über uns her tollten oder in den Ästen entspannten. Es war wunderschön die Affen samt Baby aus dieser Nähe beobachten zu können. Die Lagune an sich war leider nicht so schön, wie wir sie erwarten haben, aber die Affenbegegnung hat das komplett wett gemacht.


















Das war in der Woche unser einziger Ausflug, da Andi sich leider eine Erkältung eingefangen hat. So waren wir „gezwungen“ unseren Strand zu genießen und einmal nicht alle Ecken der Insel zu erkunden. Um das Hotel herum gab es aber auch genug zu entdecken: ein Faultier suchte sich tagsüber immer eine Palme in der es schlief, um dann erst in der Abenddämmerung zurück in die höheren Bäume zu klettern. Hinter dem Hotel wohnten die Kapuzineräffchen, die manchmal ordentlich Lärm machten.
Der Bluff Beach ist außerdem ein Niststrand für Meeresschildkröten. Also wollten wir die Chance nutzen, um vielleicht doch noch eine Schildkröte beim Nisten zu beobachten. Deshalb ging es mal wieder in der Nacht im schnellen Schritt durch den Sand. Eine erwachsene Schildkröte haben wir leider wieder nicht gesehen. Dafür haben wir kleine Spuren im Sand von Babyschildkröten gefunden, die ihren Weg ins Meer gefunden hatten. Unser Guide grub das Nest noch einmal aus, um sicherzugehen, dass nicht doch noch Schildkröten im Nest waren. Das erste Nest war leer, im zweiten fanden sich jedoch 3 Nachzügler. Die kleinen Lederschildkröten hatten offenbar den Anschluss verpasst. Nach kurzer Orientierungsphase durften wir dann dabei sein, als die 3 ihren Weg zum Meer gefunden haben. Wirklich einmalig und wunderschön!
Wir hätten noch ewig an diesem paradiesischen Ort bleiben können und ein bisschen Wehmut war bei der Abreise mit dabei. Die Insel hat wirklich unser Herz erobert und wir wissen jetzt schon, dass wir irgendwann wiederkommen werden.
Vollgetankt mit Sonne geht es jetzt aber ab nach Peru!
Hasta luego, Carina